Karma teaches me
Der Zusammenbruch eines Lehrers: Wie ein zu hoher Anspruch mich auf den Boden der Tatsachen zurückholte
Die letzte Woche war ein Albtraum. Ich hatte Unterricht mit einer Klasse, die mich an meine Grenzen brachte. Eine zu große Gruppe, gespickt mit Spezialisten, die nichts selbst installieren wollten und alles serviert bekommen erwarteten, hatte mich an meine Lehrfähigkeiten zweifeln lassen. Ich verbrachte die letzten vier Tage damit, rund um die Uhr zu arbeiten, um 16 virtuelle Maschinen (VMs) aufzusetzen, die alle ein Content-Management-System (CMS) wie WordPress oder Joomla enthielten. Mein Ziel war es, den praktischen Teil des Unterrichts reibungslos zu gestalten und den "Installationskillefick" zu vermeiden. Doch bevor ich mich dieser Anhäufung von Unzufriedenheit stellen musste, kam das Karma und machte mir einen Strich durch die Rechnung.
Heute Morgen, bevor die zweite Woche begann, wurde ich von Schmerzen im Bein begrüßt, die mich daran erinnerten, dass es Wichtigeres gibt als Geld und die Erwartungen meiner Schüler. Es war, als ob mein Körper mir sagte: "Hey, du hast genug gearbeitet, jetzt ist es Zeit, dich um dich selbst zu kümmern." Ich ließ mich freistellen und sandte mein Material per E-Mail an die Zentrale, damit der Tutor, der für mich einspringen würde, es verwenden konnte. Nun habe ich vier Tage Pause, um mich um meine Gesundheit zu kümmern, bevor es weitergeht.
Die Kehrseite der Medaille: Wie ein zu hoher Anspruch zum Zusammenbruch führen kann
Die Vorbereitung auf den Unterricht war ein Kraftakt. Ich musste mich in die verschiedenen CMS-Systeme einarbeiten, die Netzwerkeinstellungen konfigurieren und sicherstellen, dass alles reibungslos lief. Doch je mehr ich mich anstrengte, desto mehr schien es, als ob meine Bemühungen ins Leere liefen. Die Schüler waren unzufrieden, weil sie nicht sofort die Ergebnisse sahen, die sie erwarteten, und ich war frustriert, weil ich das Gefühl hatte, dass meine Anstrengungen nicht gewürdigt wurden.
In diesem Zustand der Frustration und des Stresses war ich nicht mehr in der Lage, klar zu denken. Ich fühlte mich wie in einem Tunnel, aus dem es kein Entkommen gab. Doch dann kam der Schmerz im Bein und erinnerte mich daran, dass es mehr im Leben gibt als nur die Arbeit. Es war ein Weckruf, der mich dazu brachte, meine Prioritäten neu zu ordnen.
Fazit: Ein Strich durch die Rechnung, der zum Lachen anregt
Jetzt sitze ich hier, mit meinem geschonten Bein, und kann nicht umhin, über die Ironie des Ganzen zu lächeln. Da arbeite ich Tag und Nacht, um den Unterricht reibungslos zu gestalten, und dann bin ich es, der plötzlich ausfällt. Es ist, als ob das Universum mir einen kleinen Streich gespielt hat. Ich denke, ich werde mich in Zukunft besser um meine Gesundheit kümmern müssen. Vielleicht sollte ich mich daran erinnern, dass es okay ist, manchmal "Nein" zu sagen und Prioritäten zu setzen. Und wer weiß, vielleicht werde ich in Zukunft meine Schüler sogar dazu ermutigen, selbst Hand anzulegen. Immerhin: Übung macht den Meister. Und ich bin jetzt ein Meister im Ausruhen.