Der Gipfel und der Hund
Der Kampf gegen die Langeweile: Wie ich meine Woche überlebte und nun triumphierend auf dem Gipfel stehe
Die Woche hat mich wieder einmal in ihren Würgegriff genommen, und ich bin froh, dass ich sie überstanden habe. Die Müdigkeit, die mich umgibt, ist nicht allein auf die Schlaflosigkeit zurückzuführen, sondern auch auf den ständigen Kampf gegen die eigene Bequemlichkeit. Doch heute stehe ich hier, nach einer erfolgreichen Online-Sozialisierung, einer aufbauenden Supervision und einer morgendlichen Meditation, die mich mit neuer Energie versorgt hat. Es ist, als hätte ich die dunkelsten Täler der Woche durchquert und stehe nun auf dem Gipfel, bereit, mich dem nächsten Abenteuer zu stellen.
Doch der Weg war steinig. Die Gewohnheiten, die mich in den letzten Jahren begleitet haben, sind nicht leicht abzuschütteln. Coca Cola, die treue Begleiterin meiner Dehydrierung, wird bald der Vergangenheit angehören. Ich werde mich auf lokale, stille Quellen besinnen, um meinen Durst zu stillen. Es ist ein kleiner Schritt, aber ein wichtiger auf meinem Weg zur Selbstverbesserung. Und bald kommt noch ein weiterer Schritt: der Umzug in eine ländlichere Gegend, wo Ruhe und Frieden auf mich warten. Die Aussicht auf mehr Platz für meine Server und Unterrichtsräume, auf mehr Raum für Gäste und vor allem auf einen Garten, in dem ich mich frei entfalten kann, lässt mich vor Vorfreude kaum noch schlafen.
Der Garten wird nicht nur ein Ort der Entspannung sein, sondern auch ein neues Experimentierfeld für meine väterlichen Instinkte. Ich plane, mir noch dieses Jahr meinen ersten Hund zuzulegen. Die Vorstellung, ein neues Lebewesen zu pflegen und zu erziehen, ist sowohl aufregend als auch ein bisschen beängstigend. Werde ich ein guter Hundeführer sein? Die Zeit wird es zeigen. Aber ich bin bereit, es herauszufinden.
Jetzt, da ich die Mitte der Woche erreicht habe, fühle ich mich, als hätte ich die Alpen überquert. Der Kamm ist erklommen, und ich kann nun frohgesinnt ins nächste Tal hinabblicken. Ein Tag vergeht, ein neuer fängt an. Es ist ein Kreislauf, den ich akzeptiert habe, und in dem ich mich langsam aber sicher immer wohler fühle.
Fazit: Der Bergsteiger hat's geschafft
Und so stehe ich hier, auf dem Gipfel meiner Woche, und lächle in mich hinein. Ich habe es geschafft, die dunkelsten Stunden zu überwinden, und nun wartet das nächste Abenteuer auf mich. Und wenn ich dann mal stolpere, werde ich mich einfach an meinen Hund erinnern, der sicherlich nicht perfekt sein wird, aber mich mit seiner bloßen Anwesenheit daran erinnern wird, dass auch ich nicht perfekt sein muss. Also, auf ins nächste Tal, mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Hund an meiner Seite!